Sandkastenpolitik

Veröffentlicht auf von Andreas

Und da hat es sich wieder einmal ausgezischt. Leitung leer. Russland spielt wieder einmal mit dem Westen. Offizieller Grund, Russland und Ukraine können sich nicht über einen neuen Gas-Vertrag mit höheren Preisen einigen. Nicht zu vergessen die noch nicht bezahlten Rechnungen. Beide Seiten schieben sich die Schuld an dem Konflikt die Schuhe.  Das die EU jetzt ohne Gas dasteht hat Sie sich selber eingebrockt. Hat man die Ukraine zum Schritt Richtung Westen immer wieder ermutigt. Als sich 1991 die Ukraine für unabhängig erklärte war man im Kreml nicht gerade begeistert, musste es aber Zähneknirschend hinnehmen. Jetzt möchte die Ukraine auch noch NATO Mitglied werden. Den globalen Gegnerspieler  NATO mit den USA an Bord direkt vor der Haustür. Logisch das Russland da Rot sieht.
Im Jahr 2000 war die EU angetan von Wladimir Putin's Idee, eine Gasleitung durch die Ostsee zu legen um die Liefermengen sicher zustellen. Gute Idee. Abhängig bleibt man von den Russen dadurch aber immer noch.
Die EU muss sich Wohl oder Übel Gedanken über Alternativen machen. Denn auch die Nabucco-Gasleitung, welche von Österreich bis in die Türkei verlegt und dort an einer zum Kaspischen Meer laufenden Leitung angeschlossen werden soll, kann nicht der Weissheit letzter Schluß sein. Den mit dieser Leitung könnte es Europa mit Staaten wie Iran, Lybien und Algerien zu tun bekommen. Da Russland in dem Bau der Leitung Konkurenz sieht, hat der Aufsichtsratchef des deutsch-russischen Konsortiums Nord Stream AG Kaltkanzler Schröder schon mal gegen den Bau der Leitung gewettert.

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